Kinderfahrradanhänger - eine tolle Sache

Ein Kinderfahrradanhänger ist eine tolle Sache und hat im Vergleich zu einem gewöhnlichen Kinderfahrradsitz Einiges zu bieten. Zum einen können Kinder im Alter bis zu 7 Jahren im Fahrradanhänger mitgenommen werden und sind darin stets wind- und wettergeschützt. Zum anderen ist ein Kinderfahrradanhänger keine allzu große zusätzliche Belastung für den Radfahrer und bietet zudem zusätzlichen Stauraum.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kinder genügend Bewegungsfreiheit im Anhänger haben und die Umgebung ohne eingeschränkte Sicht genießen können.

Aber was muss bei der Anschaffung eines solchen Anhängers alles beachtet werden? In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, auf welche Details es beim Kauf eines Fahrradanhängers für Kinder ankommt.

Anfertigung, Ausstattung und Qualität

Das Gestell des Kinderfahrradanhängers sollte ein robuster Aluminium-Rahmen sein und eine feste, stabile Bodenwanne haben. Die Textilbespannung des Anhängers sollte an den Seiten transparent sein, so dass ein guter Blick gewährleistet ist. Dies kann durch Fliegenfenster oder auch durch geschlossene transparente Materialien möglich sein. Die geschlossene Variante fungiert gleichzeitig als Regenschutz. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder von Oben her gut gegen Wettereinflüsse wie Sonne oder Regen geschützt sind.

Im Innenbereich ist darauf zu achten, dass die Kinder genügend Bewegungsfreiraum haben. Die Sitzfläche sollte bequem sein. Je nachdem, ob es sich um einen Einzel- oder Doppelanhänger handelt, müssen ein oder zwei Sicherheitsgurte vorhanden sein.
Einige Hersteller haben mittlerweile auch passende Babyschalen oder Sitzverkleinerer in ihr Sortiment aufgenommen.

Der Anhänger wird in den meisten Fällen durch eine Deichsel / Zugstange mit dem Fahrrad verbunden. Diese wird durch eine Kupplung an der hinteren Radachse des Fahrrades montiert.

Sicherheit

Die Sicherheit eines Kinderfahrradanhängers hängt sehr stark mit der Qualität und dem Preis des jeweiligen Modells zusammen.
Der Kinderfahrradanhänger sollte Alu-Laufräder und Speichen mit Einzelrad-Aufhängung haben. Diese Radart ist stabil und sorgt für hervorragende Laufeigenschaften. Durch die integrierten Schnellspannnaben können die Räder für den Transport leicht abgenommen werden.

Es ist auf jeden Fall ratsam etwas mehr Geld investieren und auf folgende Sicherheitskriterien achten:

  • Robustes Aluminium-Rahmengestell. Dies sollte auf keinen Fall unterhalb einer PKW-Stoßstange sein
  • Überrollbügel
  • Radabdeckungen, damit Kinder nicht in die Speichen greifen können
  • Gute Erkennbarkeit des Anhänger im Straßenverkehr, durch kräftige leuchtende Farben und zusätzlicher Fahne
  • Niedriger Schwerpunkt und leicht nach außen gestellte Räder verhindern ein Kippen des Anhängers 
  • Zusätzliche Bremse am Kinderfahrradanhänger sorgt für einen sicheren Stand
  • Rückstrahler Vorne und Hinten
  • Möglichkeit zur Befestigung eines zusätzlichen Rücklichts
  • Sicherheitsgurte mit dem 5-Punkt-Gurtsystem


Grundsätzlich sollte man den Kindern auch im Anhänger Fahrradhelme aufziehen, dies sorgt für weitere Sicherheit.

Preis

Die Preise von Kinderfahrradanhängern variieren sehr stark. Die Qualität in der Sicherheit, in der Konstruktion und in der Verarbeitung eines strapazierfähigen, robusten Materials spiegelt sich im Preis wieder. Dafür ist allerdings eine Langlebigkeit und ein guter Wiederverkaufswert garantiert.

Es gibt Modelle bereits ab 200 EUR. Man kann aber auch locker über 1000 EUR ausgeben. Es ist auf jeden Fall ratsam auf seriöse, namentlich bekannte, führende Hersteller von Kinderfahrradanhängern zurückzugreifen, auch wenn diese in der Anschaffung teurer sind. Ein guter Richtwert hierfür wäre zwischen 350 EUR und 750 EUR.

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